Psychoanalytikerinnen. Biografisches Lexikon

Psychoanalytikerinnen in Österreich

Geschichte

Anny Angel-Katan
Gottfriede Aufreiter
Thesi Bergmann
Grete Bibring-Lehner
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Ruth Eissler-Selke
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Emmy Miklas
Caroline Newton (USA)
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Else Pappenheim
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Gertrude Ticho
Jenny Wälder-Hall
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Tea Genner-Erdheim war eine Anhängerin der Ich-Psychologie Heinz Hartmanns und plädierte früh schon für die psychotherapeutische Arbeit mit Gruppen. 1962 irritierte sie ihre Wiener Kolleg:innen mit einer vom Sujet wie von der Vortragsform her unkonventionellen Interpretation des Brecht-Songs Surabaya Johnny, den sie als Metapher der frühen Objektbeziehung deutete. In einem anderen Vortrag über Conrad Ferdinand Meyer setzte sie sich mit der Psychologie des Künstlers auseinander. Ihre Arbeiten blieben jedoch unveröffentlicht.
Als Analytikerin beliebt und angesehen und von ihren Analysand:innen wie z. B. Erika Danneberg sehr verehrt, erscheint Tea Genner-Erdheim in den Aufzeichnungen ihrer Tochter, der Schriftstellerin Claudia Erdheim (Bist du wahnsinnig geworden?), privat eher als neurotische Tyrannin im Widerspruch zwischen Unkonventionalität und Standesdünkel.

























Als Mitglied der British Psycho-Analytical Society gehörte Eva Rosenfeld der sog. Mittelgruppe der Unabhängigen an. Sie eröffnete eine Praxis in Oxford, hielt Vorträge und Referate und führte Lehranalysen durch. Die Stärke Eva Rosenfelds, die eine inspirierende Lehrerin und mitreißende Rednerin war, lag weniger in der Theorie als in der Therapie und der Ausbildung von Psychotherapeuten. Ihre analytische Methode bestand aus einer Mischung aus klassisch freudianischem Vorgehen und kleinianischen Techniken.














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