Psychoanalytikerinnen. Biografisches Lexikon

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Viel diskutiert wurde auch ihr Aufsatz über Relations between the superego and the ego, in dem sie die Ansicht vertrat, dass das Über-Ich als eigenständige mahnende und strafende Instanz ein pathologisches Phänomen sei, während normalerweise die Funktion der Selbstkontrolle vom Ich ausgeübt werde. In diesem Zusammenhang erklärte sie die kleinianischen inneren Objekte zu einer Fiktion des Analytikers.
Schon seit ihrem Studium in Cambridge litt Karin Stephen unter Schwerhörigkeit und musste ein Hörrohr benutzen. Nach mehreren erfolglosen Operationen zur Verbesserung ihrer Hörfähigkeit kam eine partielle Gesichtslähmung hinzu. Sie hatte immer wieder mit Depressionen zu kämpfen und beging schließlich Suizid.



Alix Strachey interessierte sich besonders für die psychosozialen Voraussetzungen des Kriegs. Als eine solche Voraussetzung beschrieb sie in ihrem Buch The Unconscious Motives of War die regressiven und potentiell destruktiven Gruppenphänomene, auf denen Institutionen wie Schule, Kirche, Armee und der Nationalstaat beruhen. In der Gruppe werde das Über-Ich des Einzelnen durch eine Autorität von außen ersetzt und eine unrealistische Denkweise sowie Gleichgültigkeit bzw. Feindseligkeit gegenüber den außerhalb der Gruppe Stehenden gefördert. Mithilfe der Erkenntnisse der Psychoanalyse, glaubte sie, könnten solche destruktiven Tendenzen abgemildert werden.













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