Psychoanalytikerinnen. Biografisches Lexikon

Geschichte der Psychoanalyse in Osteuropa

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Seit den 1970er Jahren wurde die Psychoanalyse an der Psychiatrischen Universitätsklinik Warschau und am Institut für Psychologie gelehrt und angewendet. Anfang der 1990er waren ca. dreißig Mitglieder in der psychoanalytischen Abteilung der Polnischen Gesellschaft für Psychologie organisiert. Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers entstanden Anfang der 1990er Jahren das von Katarzyna Walewska geleitete Instytut Psychoanalizy i Psychoterapii (IPP) und die Polskie Towarzystwo Rozwoju Psychoanalizy [Polnische Gesellschaft für die Entwicklung der Psychoanalyse], deren Erste Vorsitzende Elzbieta Bohomolec war. 1997 ging daraus die Polskie Towarzystwo Psychoanalityczne (PTPa) hervor, deren erste Präsidentin von 1997 bis 2001 Anna Czownicka war. Die PTPa ist Mitgliedsgesellschaft der IPV und hat derzeit 42 Mitglieder.



Zu Beginn der 1980er Jahre gründeten Pavel Tautermann, Alena Zizkova, Marie Bénová und Zdeněk Mrázek eine illegale psychoanalytische Gruppe, aus der 1990, nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes, die Česká Psychoanalytická Spolecnost (ČPS) hervorging. Ihr erster Präsident war der Dosužkov-Schüler Miroslav Borecký. Die ČPS besteht derzeit (2021) aus 43 Mitgliedern. Anfang der 1990er Jahre gründete Michael Šebek die Česká společnost pro psychoanalytickou psychoterapii (ČSPAP), die seit 1999 zweimal im Jahr die Zeitschrift Revue psychoanalytická psychoterapie herausgibt.



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