Psychoanalytikerinnen. Biografisches Lexikon

Psychoanalytikerinnen in Italien

Geschichte

Jacqueline Amati Mehler
Silvia Amati Sas (Schweiz)
Simona Argentieri
Piera Aulagnier (Frankreich)
Virginia Finzi Ghisi
Renata Gaddini
Luciana Nissim
Alice Ricciardi-von Platen
Mara Selvini Palazzoli
Laura Sinatti
Alessandra Tomasi di Lampedusa








In ihrer wohl berühmtesten Analyse, vorgetragen Anfang der 1970er Jahre in den psychoanalytischen Zentren in Rom und Palermo, behandelte sie einen Fall von Likanthropie, also einen Patienten, der sich für einen Werwolf hielt. Darin prägte sie in Anlehnung an den Klein'schen Begriff der "projektiven Identifizierung" den Neologismus einer "identifikatorischen Introjektion".
Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1957 widmete sich Alessandra Tomasi di Lampedusa neben ihrer Privatpraxis auch der Herausgabe seines Werks. Sie war Ehrenpräsidentin des Centro di Psicoanalisi di Palermo, bis sie in ihrem Palazzo in Palermo an einer Lungenentzündung starb.


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